Deutsche Reaktion auf Konkurrenz durch Uber

Deutsche Konkurrenz für Uber - BZP entwickelt App

Uber bekommt Konkurrenz: Taxi-Branche bringt Sharing-Angebot

Das, was Taxity bereits entwickelt, wird nun erstmals vom Deutschen Taxi- und Mietwagenverband als Vorschlag gebracht. Es soll eine App entwickelt werden, die es möglicht macht, ein Taxi zu teilen, um so Kosten zu sparen. Dieses Prinzip ähnelt dem von Uber und wird als Reaktion zur Konkurrenz verstanden.

Die Welt am Sonntag berichtete, dass ab Anfang des Jahres 2017 Taxi-Sharing in Deutschland angeboten werden soll. Dies soll über eine App laufen, die bereits in Entwicklung ist.

Gleiches Prinzip wie bei Uber?

Nicht ganz, aber so ähnlich – so könnte man diese Frage beantworten. Das Angebot soll in Zukunft ähnlich funktionieren wie Clever Shuttel, ein Startup-Unternehmen, das mit der Deutschen Bahn kooperiert. Über die Taxi-App kann man entweder zwischen einer normalen Fahrt oder einem Sammeltaxi entscheiden. Dazu werden die Taxibewegungen aufgezeichnet und mit dem Ziel versehen, wohin sie fahren. So ist es möglich in das Taxi zuzusteigen, da man ein ähnliches oder das gleiche Ziel hat.

Die Bezahlung wirkt auf dem ersten Blick etwas paradox, denn angeblich soll der Letzte, der hinzugestiegen ist, die Gesamtsumme zahlen, wobei sich die anderen Passagiere anteilig beteiligen.

Taxi-Sharing vorerst in Hamburg

Der Deutsche Taxi- und Mietwagenverband kündigte an, dass das Taxi-Sharing vorerst in Hamburg getestet werden wird, da die Behörden das neue Angebot bereits genehmigt haben und so direkt 600 Taxis mitmachen können.

Das Ziel des Taxi-Sharings ist eindeutig: man möchte jüngere Kunden durch moderne Technologien und eine erhöhte Bequemlichkeit gewinnen. Der Verbandschef Grätz betont dennoch:“Wir haben gar nichts gegen Wettbewerb. Wenn er fair ist, sorgt er für Bewegung im Markt und bessere Leistungen für die Kunden.“. Mit dieser Aussage spielt er auf den Dienst Uberpop an, welches auf Grund gerichtlichen Verboten aufgegeben werden musste. Uber entwickelte daraufhin Uberpool, wo sich Fahrgäste eine Fahrt teilen können, sofern diese zum gleichen Ziel oder in dieselbe Richtung unterwegs sind. Nach Angaben von Uber werden so weltweit bereits eine Millionen Fahrgemeinschaften pro Tag gebildet – eine Zahl, die auch den Deutschen Taxi- und Mietwagenverband zum Nachdenken und Handeln anregt.

Hat das Vorhaben der BZP in Deutschland Zukuft oder nicht? Wir sind auf Deine Meinung sehr gespannt.

3 Kommentare

  1. Bernd sagt:

    Laßt doch Uber die Taxis sharen, die Karawane zieht weiter! So etwas ist ein Angebot für junge Leute, die pro Abend um die 50€ und mehr für Caipirinha & CO. ausgeben und dann rumheulen, weil sie die 15€ für´s Taxi nicht mehr haben. Man muß doch nicht jedem Furz gleich ein Streichholz hinterherschicken!

    1. Leonard Brahm sagt:

      Hallo Bernd,

      klar, dennoch ist 1€ 1€ oder? Mich würde es nicht stören, ganz im Gegenteil!

      Dennoch vielen Dank für deinen Kommentar.

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