Taxiunternehmer werden durch IHK-Referenten verwirrt

IHK Seminar für Taxiunternehmer ist verwirrend

IHK-Referenten sorgen für große Aufruhr durch falsche Informationen

Bei dem Seminar am 30. November 2016 über elektronische Kassen der IHK erläuterten zwei Referenten, dass spätestens Ende 2016 alle Taxameter, die noch nicht den MID-Richtlinien entsprechen, nicht mehr fahren dürfen. Nun müssen Betriebe, die Bargeldeinnahmen verbuchen, also auch Taxiunternehmen, diese immer nachweisen können. Kann das Taxameter aber nur die Endsumme speichern, so ist dieses nicht mehr zulässig, so Alexander Müller.

Ein weiterer Referent namens Peter Nöscher fügte dem noch hinzu, dass jeder, der ein Taxameter im Einsatz habe, ab dem 1. Januar 2017 die digitalen Grundsätze nicht mehr erfülle. Das bedeutet, dass man das Taxameter entweder rauswerfen oder entsprechend aufrüsten müsste. Da das Taxameter unter anderem auch Basis von Schichtzetteln ist, ist dies für viele Taxiunternehmer nicht denkbar.

Doch nach einer riesigen Empörung stellte sich heraus, dass dies nicht mit den Gesetzen des Deutschen Taxi- und Mietwagenverbands (BZP) übereinstimmt, denn der Geschäftsführer sagte, dass es eine solche Regelung noch nicht geben würde. Demzufolge sind die Taxameter, die den neuen Anforderungen von 2004 noch nicht entsprechen, immer noch zulässig. Woher die beiden Referenten ihre Informationen bekamen ist fraglich. Fakt ist aber, dass diese gänzlich falsch seien und unter den 30 Taxiunternehmern, unter den 200 Teilnehmern, für kurze Zeit für große Aufruhr gesorgt wurde.

Anschließend gab es noch eine Fragerunde, wobei die meisten Fragen von diesen Taxiunternehmern gestellt wurden.

Abschließende Worte

Unserer Meinung nach, kann jedem Mal ein Fehler passieren, dies ist gar nicht schlimm, aber hoffentlich wird dies den Referenten eine Lehre sein, sodass die Informationen in Zukunft korrekt sind. Was denkst Du darüber? Schreib es in die Kommentare und lass uns darüber reden!

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